Dreigericht

Zu den berühmtesten Nationalspeisen Dänemarks gehört das Smørrebrød (Butterbrot).

Aus dem einst einfachen Butterbrot ist im Lauf der Zeit eine leckere Köstlichkeit geworden. Die meisten Restaurants, in Kopenhagen gibt es spezielle Smørrebrødrestaurants, haben den Trend der Zeit erkannt und bereiten ihre „Butterbrote“ kalorienärmer zu – weniger Butter und Mayonnaise.

Auf eine Schwarz- oder Weißbrotscheibe wird etwas Butter gestrichen und mit reichlich Salat sowie Leberpastete, Schinken, Fischfilet und / oder Krabben (statt Fisch kann Fleisch gewählt werden) belegt. Die Beilagen können zudem aus Wurst, Käse, Eier, Gurken, Meerrettich, Pilze, Rote Beete, Röstzwiebeln, Mayonnaise oder Remoulade bestehen, der Phantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Wer in Kopenhagen seinen Urlaub verbringt sollte dem Restaurant Ida Davidsen einen Besuch abstatten. Hier kann der Gast zwischen 240 verschiedenen Varianten des „Butterbrotes“ wählen.

Zu den typisch dänischen Spezialitäten gehört auch die Rote Grütze. Diese wird in der Regel als Dessert mit Sahne oder Milch serviert (Rødgrød med fløde). Rote Früchte wie beispielsweise Himbeeren oder Johannesbeeren werden zusammen mit Fruchtsaft gekocht. Noch während des Kochvorgangs werden die Früchte mit einem Stampfer zerdrückt, aber nur ein wenig. Danach wird Sago (zum Andicken) sowie Zucker dazugegeben und das Ganze muss ungefähr ½ Stunde auf kleiner Flamme weiter kochen. Zur Geschmacksverfeinerung können ferner eine Zitronenschale oder / und eine Zimtstange (nach dem Kochen wieder entnehmen) hinzugefügt werden. Die Rote Grütze wird dann in eine, mit kaltem Wasser ausgespülte, Glasschüssel umgefüllt und nach dem Abkühlen bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahrt.

Honigkuchen wird vorwiegend in der Advents- und Weihnachtszeit in dänischen Haushalten gebacken. Dazu werden Butter, Honig, Zucker, Eier, Salz, Mehl, Backpulver und Weihnachtsgewürze benötigt. Wasser wird zusammen mit der Butter, dem Honig und dem Zucker in einem Topf erhitzt, danach abkühlen lassen. In einer Schüssel werden die Gewürze Ingwer, Zimt und Muskat – anderen Rezepturen zufolge können auch Anis, Piment und Nelken zugefügt werden , auf die richtige Mischung kommt es an – mit Mehl und Backpulver vermengt und die inzwischen erkaltete Honigmasse, Eier und eine Prise Salz untergerührt. Die fertige Teigmasse wird dann in eine gefettete Kastenform gegeben, zur Verfeinerung können zuvor geschälte Mandeln in die Teigoberfläche gedrückt werden. Backen, und danach in der Kastenform auskühlen lassen. Je nach Geschmack kann der Honigkuchen anschließend mit einer Glasur überzogen werden.

Das gewaschene und in kleine Würfel geschnittene Fleisch (frisches Rind- oder Schweinefleisch, kein gepökeltes Fleisch) in kochendes Wasser geben, einige Minuten weiter kochen lassen. Kartoffeln und Zwiebeln, ebenfalls gewürfelt, sowie Salz, Pfeffer, Lorbeerblätter und Gewürznelken zum Fleisch hinzufügen. Nun das Ganze etwa zwei Stunden garen bis das Fleisch und die Kartoffeln zerfallen. Kurz vor dem Auftragen mit Petersilie bestreuen. Labskaus wird mit Roter Beete, Gurken oder Spiegeleiern garniert und auf einer Scheibe Brot serviert.

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