Die Kultur des dänischen Sports

Badminton und Handball werden in Dänemark sehr geschätzt und in diesen Bereichen sind die dänischen Sportler und Nationalmannschaften auch äußerst erfolgreich.

An der Spitze der beliebtesten Sportarten steht allerdings der Nationalsport Fußball und die Nationalmannschaft ist nicht nur in Dänemark populär. Die Gunst der dänischen Bevölkerung gegenüber ihrer Mannschaft zeigt sich beispielsweise an den fast leeren Straßen, wenn ein wichtiges Spiel angesetzt ist, und auch an den Einschaltquoten, unter den am meisten gesehenen Fernsehsendungen rangieren zwei Fußballübertragungen auf den obersten Plätzen. „We are red, we are white, we are Danish dynamite!“

Trainer der dänischen Nationalmannschaft ist seit 2000 Morten Olsen, einst einer der besten europäischen Abwehrspieler. Bisher hat die dänische Fußballnationalmannschaft an sieben Fußball-Europameisterschaften teilgenommen, zuletzt 2004, und wurde 1992 Europameister. Drei Fußball-Weltmeisterschaften wurden von der dänischen Nationalmannschaft bestritten, die letzte im Jahr 2002. Zudem gewann die Nationalelf 1995 den Confederations Cup. Rekordtorschütze ist mit 52 Toren in 38 Länderspielen Niels Poul Nielsen, Rekordspieler ist mit 129 absolvierten Länderspielen Peter Bolesław Schmeichel.

Eingeführt wurde das Fußballspiel in Dänemark 1879 durch den 1876 gegründeten Kjöbenhavns Boldklub. Die Gründung des dänischen Fußballbundes DBU – Dansk Boldspil Union – erfolgte 1889. Die bekanntesten dänischen Fußballvereine sind Brøndby Idrætsforening (Motto: „Niemand steht über der Gemeinschaft“), Aalborg Boldspilklub sowie FC København (Motto: „Mach Jungen zu Männern und Männer zu Jungen“). Die höchste dänische Spielklasse ist die Superliga, wegen des Hauptsponsors Scandinavian Airlines System auch SAS-Liga genannt. Die zweithöchste Fußballliga in Dänemark ist die Viasat Sports Division, gefolgt von der 2. Division. Zu den bekanntesten dänischen Fußballspielern gehören Thomas Løvendahl Sørensen, Martin Laursen, Thomas Lund Helveg, Christian Bager Poulsen, Thomas Gravesen und Jon Dahl Tomasson. Ferner sind als ehemalige Spieler Morten Olsen, Michael Laudrup, Peter Schmeichel, Brian Laudrup, Preben Elkjær Larsen, Søren Lerby, Allan Simonsen und Ebbe Sand zu nennen. Die Färöer und Grönland haben ihre eigene Fußballnationalmannschaft sowie eigene Verbände, den Fótbóltssamband Føroya (Färöer) gegründet 1979 und den Kalaallit Nunaanni Isikkamik Arsaattartut Kattuffiat beziehungsweise Grønlands Boldspil Union (Grönland) gegründet 1971. Die Spielklassen der Färöer lauten Formuladeildin – nach dem IT-Unternehmen und dem Hauptsponsor Formula – sowie 1., 2. und 3. Deild. Die grönländische Fußballiga besteht seit 1971. Weitere dänische Sportlergrößen sind zum Beispiel der Badmintonspieler Peter Gade, die ehemalige Handballspielerin Anja Andersen, der Leichtathlet Wilson Kipketer, der frühere Radrennfahrer Rolf Sørensen, die beiden Segler Jesper Bank und Paul Bert Elvstrøm sowie Bjarne Riis, Gewinner der Tour de France 1996.

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