Die Ostsee

Die Ostsee erstreckt sich zwischen Dänemark, Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen, Polen sowie Deutschland, ist im Durchschnitt 52 Meter tief und nimmt, in Abhängigkeit von der Zurechnung des Kattegats, eine Fläche von circa 412.560 km² oder 390.000 km² ein.

Das Baltische Meer ist reich an Buchten, Meeresstraßen, Inseln und Inselgruppen. Zu den größten und bekanntesten Ostseeinseln zählen Seeland (Dänemark), Gotland (Schweden), Saaremaa (Estland), Usedom (Deutschland/Polen), Rügen, Hiddensee und Fehmarn (Deutschland), Wolin (Polen), Åland (Finnland) sowie Bornholm, Fünen und Lolland (Dänemark).

Die Meerengen Kleiner Belt, Großer Belt und Öresund verbinden die Ostsee über den Kattegat und den Skagerrak mit der Nordsee. Neben dieser natürlichen Verbindung existiert der rund 99 km lange Nord-Ostsee-Kanal, welcher bis 1948 die Bezeichnung Kaiser-Wilhelm-Kanal trug, seit seiner Eröffnung 1895 mehrfach erweitert wurde und heutzutage als die am meisten befahrene künstliche Wasserstraße der Erde gilt. Bedeutende Wirtschaftsfaktoren des Ostseeraumes sind der Handel, die Werftindustrie und der Fremdenverkehr.